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Risikomanagement

Es ist Pflicht des Managements eines Herstellers von Maschinen und Anlagen dafür zu sorgen, dass ein Prozess im Rahmen der Entwicklung etabliert ist, der Risiken des Produktes analysiert, bewertet und so reduziert, dass Menschen, die mit dem Produkt umgehen, in allen Lebensphasen des Produktes nicht zu Schaden kommen.

Einschlägige Standards, die den Anspruch des Gesetzes nach Risikomanagement manifestieren sind:

Horizontale StandardsVertikale Standards
ISO 31000
Management – Guidelines
ISO 12100
Safety of machinery — General principles for design — Risk assessment and risk reduction
IEC 31010
Risk Management – Risk Assesment Techniques
ISO 13849 -1
Safety of machinery – Safety-related parts of control systems – General principles for design
IEC 61508
Functional safety of electrical/electronic/programmable electronic safety-related systems
ISO 13849 -2
Safety of machinery -Safety-related parts of control systems – Validation
IEC 61511
Functional safety – Safety instrumented systems for the process industry sector
ISO / TR 14121 -2
Safety of machinery — Risk assessment — Practical guidance and examples of methods
IEC 62061
Safety of machinery – Functional safety of safety-related electrical, electronic and programmable electronic control systems
ISO / TR 23849
Leitfaden zur Anwendung von ISO 13849-1 und IEC 62061 bei der Gestaltung von sicherheitsbezogenen Steuerungen
ISO / TR 22100 -2
Wie ISO 12100 und ISO 13849-1 zusammenhängen
ISO / TR 22100 -4
Safety of Machinery – Relationship with ISO 12100 regarding IT Security
Standards zum Thema Risikomanagement

Wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements ist es, iterativ vorzugehen. Die Risikoreduktion durch Anwendung von Schutzmaßnahmen erfolgt in 3 Stufen. Diese werden iterativ so lange durchlaufen, bis das Schutzziel erreicht ist.

  1. Gewährleistung inhärenter Sicherheit durch Verwendung auslegungstechnischer Maßnahmen: Ausschöpfung aller Maßnahmen, die geeignet sind, ein Risiko erst gar nicht entstehen zu lassen
  2. Anwendung technischer Schutzmaßnahmen: Auswahl entsprechender technischer Schutzmaßnahmen
  3. Benutzerinformation: Reduzierung der Risiken durch Unterweisung und Anbringung von Warnhinweisen, wenn eine anderweitige Minderung nicht möglich ist.

Als Methode der Dokumentation kann etwa eine ISO / TR 14121 -2 gewählt werden oder eine FMEA oder ein anderes geeignetes Mittel. Es empfiehlt sich, in einer Normenfamilie zu bleiben.

Das können wir für Sie tun

Wir unterstützen Sie in der Durchführung von Risikoanalyse, Risikobeurteilung und Risikoreduktion

  • „bei der Erstellung der mechanischen Gesichtspunkte einer Risikobeurteilung
  • „bei der Ermittlung von PL/SIL und den steuerungstechnischen Gesichtspunkten einer Risikobeurteilung
  • „durch Empfehlungen von Anwendungsmaßnahmen

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